Mediation als Weg

Sogar scheinbar unlösbare Konflikte können mit diesem genialen Verfahren zur Zufriedenheit aller Beteiligten gelöst werden.

Was ist Mediation?

Mediation, nicht zu verwechseln mit Meditation. Mediation kommt aus dem Lateinischen 'Medius - die Mitte'. Im Mittellateinischen taucht der Begriff Mediator selbst auf und wird beschrieben mit 'Mittler - jemand der vermittelt'. Die Idee, die dahinter steckt, basiert auf der Überlegung, Konfliktparteien an einen Tisch mit einer von beiden Parteien als neutral akzeptierten Person zu bringen. Unter der Leitung dieser Person, des Mediators, erörtern die Parteien gemeinsam eine Lösung, in der ihre Interessen Berücksichtigung finden.


Ziel ist immer, echte Win-Win-Lösungen zu erreichen


Die Mediation beginnt mit der Absprache fest umrissener Spielregeln. Der Mediator ist allparteilich und unabhängig. Das Ergebnis muss noch offen sein, d. h. es dürfen von keiner Partei unumstößliche Vorgaben vorliegen. Eine echte Win-Win-Lösung berücksichtigt die Interessen aller Parteien. Da bei der Mediation die Parteien den Lösungsweg gemeinsam erarbeiten, ist die Wahrscheinlichkeit für echte Win-Win-Lösungen sehr hoch. Sollte sich in einem Mediationsverfahren einmal keine Einigung erreichen lassen, steht den Parteien nach wie vor der 'ordentliche' Rechtsweg offen.

Bezüglich der Kosten ist zu sagen, dass dieses Verfahren der Mediation vergleichsweise preiswert ist. So hat zum Beispiel der amerikanische Motorola-Konzern nach eigener Aussage durch den Einsatz von Mediationen das Budget für Gerichtskosten um rund 75 % reduzieren können.

Wo kann speziell Wirtschaftsmediation besonders effektiv eingesetzt werden?

  • Bei Konflikten im Rahmen der Unternehmensnachfolge,
  • bei Konflikten innerhalb eines Unternehmens,
  • sowohl bei Konflikten zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer,
  • als auch zwischen einzelnen Gesellschaftern und/oder Partnern,
  • im Bereich Mobbing,
  • bei Kompetenzstreitigkeiten,
  • bei Streitigkeiten in der Aufgabenverteilung,
  • bei Investitionsentscheidungen usw.,
  • bei Konflikten in Kooperationen,
  • bei Konflikten zwischen Unternehmen und ihren Kunden wie auch Lieferanten,
  • bei Konflikten zwischen Unternehmen und ihren Kreditinstituten,
  • bei Konflikten mit Behörden.



Übrigens:

Oft hindert uns das fehlende Know-How im Umgang mit Konflikten daran, uns aktiv am Konfliktgeschehen zu beteiligen. Wir sind nicht geschult im Umgang mit Problemen und Konflikten im zwischenmenschlichen Bereich. Dieses Fach wird auch in Schulen und Universitäten – zumindest bis heute – nicht gelehrt. Wir möchten dies ändern und bieten individuelle Schulungen hierfür an. Bitte fragen Sie uns.